Submit a New Listing

LEOs üben Erste Hilfe

Gepostet von in am 9. April 2005

LEOs üben Erste Hilfe

Führung durch das Erlebniszentrum von Villeroy & Boch mit Marc Chagall-Ausstellung und die Abteibrauerei, Rettungswachenbesuch und HWL+D-Kasuistiken. Schwimmen & Relaxen in Merzig.

Programm

08h42     Ankunft des LEO Clubs Treberis Trier und des Jugend- und LEO-Beauftragten des  LIONS Clubs Trier am Bahnhof in Mettlach und Empfang durch den Präsidenten des LIONS Club Merzig/Saar
08h45     Besuch der DRK Rettungswache mit Besichtigung des Rettungstransportwagens und kleinem Frühstück
09h30

Eintreffen in der Alten Abtei, Hauptverwaltung Villeroy & Boch AG, Saaruferstraße Mettlach. Abholung am Hauptportal durch zwei Besuchsbegleiterinnen und Rundgang durch die Faiencerie (Rohfertigung Geschirr).
10h30     Führung durch das Erlebniszentrum von Villeroy & Boch:

  • Film “250 Jahre Villeroy & Boch“ mit Sir Peter Ustinov
  • Keravision
  • Erlebniswelt Tischkultur
  • Keramikmuseum Mettlach mit Ausstellung ‚Marc Chagall‘
  • Informationszentrum Bad, Küche, Fliesen und Wellness
  • Innovationsprodukte-Ausstellung ISH, internationale Leitmesse für Gebäude- und Energietechnik, Erlebniswelt Bad, Klima- und Lüftungstechnik in Frankfurt 2005
  • Im Park der Alten Abtei: Besichtigung Schinkel-Brunnen, Alter Turm und WWF-Pavillon mit dem von André Heller geschaffenen Erdgeist und dem größten Keramikpuzzle der Welt

12h30

Mittagessen im Abteibräu Mettlach mit Führung des Braumeisters durch die Brauerei
13h30

Reanimations-Kasuistiken mit Herz-Lungen-Wiederbelebungs-Modellen, automatisierten externen Defibrillatoren und verschiedenen Beatmungshilfen im Seminarraum der Abteibräu Mettlach
16h00     Ausklang in Das Bad in Merzig: Schwimmen & Relaxen

Mehr Infos: Leo Club Treberis Trier

  • Unter Erster Hilfe versteht man von jedermann durchzuführende Maßnahmen, um menschliches Leben zu retten, bedrohende Gefahren oder Gesundheitsstörungen bis zum Eintreffen professioneller Hilfe (Arzt, Rettungsdienst) abzuwenden oder zu mildern. Dazu gehört insbesondere das Absetzen eines Notrufs (Telefon EU-weit: 112), die Absicherung der Unfallstelle und die Betreuung der Verletzten.
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen durch am Notfallort Anwesende (sog. Laienhilfe) stellen ein unverzichtbares Glied der Rettungskette dar. In einer Studie 2008 weisen die Autoren darauf hin, dass insbesondere Basismaßnahmen der Reanimation, die richtige Lagerung des Patienten, aber auch der Wärmeerhalt und das Anlegen von sterilen Verbänden häufig insuffizient bzw. gar nicht durchgeführt wurden. Ersthelfer waren v. a. bei internistischen Notfällen und bei schwerwiegenden Verletzungen und Erkrankungen überfordert. Häufig waren es Personen des unmittelbaren sozialen Umfelds des Patienten, die den Notfall erkannt und den Notruf abgesetzt hatten. Mit dem primären Notruf wurde dabei nur in 53% aller Fälle direkt die Rettungsleitstelle adressiert. Zwar stieg mit zunehmender Qualifikation der Ersthelfer auch der Anteil richtig und suffizient durchgeführter Maßnahmen, allerdings betrug dieser Anteil selbst nach absolviertem Erste-Hilfe-Kurs nur 62,5%. Damit haben sich die derzeit bestehenden Ausbildungskonzepte weiterhin als unzureichend erwiesen. Ein früherer Ausbildungsbeginn, eine regelmäßige Wiederholung der Schulung sowie eine Sensibilisierung für internistische Notfälle sei zu fordern (K. Burghofer, M. Köhler, E. Stolpe, C.K. Lackner: Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Notfällen, Prospektive Beobachtungsstudie bei Primäreinsätzen des RTH Christoph 1. In der Zeitschrift Notfall & Rettungsmedizin, Springer Berlin, Heft 11: 2. März 2008, 127-136, DOI 10.1007/s10049-007-0985-5).