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Feuerwehrmann erfolgreich reanimiert

Veröffentlicht von in am 10. Oktober 2009

Feuerwehrmann erfolgreich reanimiert

… hieß es während des Übungsszenarios der Jahreshauptübung bei der Freiwilligen Feuerwehr Mettlach.

Feuerwehr übte medizinischen Notfall

Natürlich handelte es sich um einen inszenierten Notfall bei dem eine Atemschutzgeräteträger einen Kreislaufzusammenbruch erleidet und bewusstlos am Boden liegend, von geschulten Ersthelfern der Feuerwehr Mettlach, sofort versorgt und dann vom Malteser Hilfsdienst übernommen wird.

Der plötzliche Herztod

Herz-Kreislauferkrankungen stellen in Deutschland die Todesursache Nr. 1 dar. Vor allem bei starken körperlichen Belastungen in Extremsituationen können Herznotfallereignisse auftreten. Mittel der ersten Wahl ist dann die Defibrillation. Der Defibrillator gibt nur beim lebensgefährlichen Herzkammerflimmern einen Stromstoß ab. Diese einzige anerkannt wirksame und sichere Maßnahme der Ersten Hilfe kann die Überlebenswahscheinlichkeit des Betroffenen gut verdoppelt werden, wenn sodann mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung durch trainierte Ersthelfer begonnen wird.

Wenn dies bei den Helfern der Feuerwehr geschieht, die in Ihrer Freizeit Leben retten, ist dies umso prekärer. Dem tritt die Mettlacher Feuerwehr jetzt mit in Erster Hilfe ausgebildeten und in den Defibrillator eingewiesenen Kameraden und durch die Herzwacht gestiftetem Rettungsmaterial entschieden entgegen. Präsident der Herzwacht, Tim Otto, und Vizepräsident und Vereinsgründer Alexander Pfabel, übergaben Löschbezirksführer Herrn Bernd Hackenberger am 10. Oktober 2009 während der Jahreshauptübung, in Mettlach, einen automatisierten externen Defibrillator (AED) des Herstellers Philips. Weitere Sponsoren hatten einen Erste-Hilfe-Rucksack und eine Sauerstoffeinheit gespendet.

Defi rettet leben – AED als Ersthelfer

Das überlebenswichtige Equipment dient in erster Linie der Absicherun eigener Helfer, vor allem der Atemschutzgeräteträger. Aber es wird natürlich auch der Bevölkerung zugute kommen. Dieses Gesundheitsplus hob auch Bürgermeisterin Frau Judith Thieser hervor und bedankte sich bei der Feuerwehr und den Sponsoren. Die Herzwacht hofft, dass weitere Feuerwehren mit Atemschutzgeräteträgern dem Mettlacher Vorbild folgen werden.

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