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Entspannungstechniken gegen Stress

Gepostet von in , am 4. Juli 2004

Entspannungstechniken gegen Stress

Am 3. und 4. Juli 2004 fand das erste Gesundheitsseminar-Wochende der Herzwacht statt. Gemeinsam verbachten wir angenehme Stunden in der Evangelischen Studentinnen- und Studentengemeinde (ESG) in Trier und lernten fünf verschiedene Entspannungstechniken. Tags drauf ging es dann in DAS BAD nach Merzig zum Sauna- und Kneip-Vortrag.

Am 3. und 4. Juli 2004 fand unser erstes Gesundheitsseminar-Wochenende in Merzig und Trier statt. Denn aktiv Entspannen will gelernt sein. Dabei ist es ganz Typ-Sache, worauf frau/man sich einlassen will. Vorgestellt wurden verschiedene Entspannungsmethoden, die auch Rückenprobleme kurieren helfen: Quigong Yangsheng, Kundalini-Yoga, Eutonie, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen, Autogenes Training, Kneipp-Wassertreten, diverse finnische Sauna-Gänge und Schwimmen. Zudem bestand die Möglichkeit der Besichtigung der Landesgartenschau in Trier.

Zwei Tage der Ruhe

Herzlichen Dank an unsere ReferentenInnen:

  • Jana Holzwarth (Dipl.-Psych., Gestalt-Körper-Therapeutin, Systemische Familientherapeutin, Yoga-Lehrerin)
  • Tanja Mayer (Dipl.-Psych., Gestalt-Körper-Therapeutin, Eutonie-Päd.)
  • Alois Anselment (Quigong-Yangsheng-Übungsleiter)

Was ist eigentlich Qigong (Qui Gong)?

Das Spektrum an Qigong-Richtungen, Traditionen und -Formen ist sehr breit und jemand, der beispielsweise in einer Klinik Qigong kennen gelernt hat, wird vielleicht feststellen, dass in der Taijii-Schule um die Ecke unter demselben Namen etwas ganz anderes geübt wird. Neben der Vielfalt an Formen gibte es auch Unterschiede in der Intention, mit welcher geübt wird.

Das Hauptanliegen des Qigong ist die Pflege und die Arbeit mit dem Qi. Unter Qi versteht man eine Art Lebensenergie, welche in bestimmten Kanälen (Meridianen) verläuft und welche wesentlichen Anteil an der Gesundheit und dem Wohlbefinden eines Menschen hat. Qi-Arten gibt es mehrere. Das Atmungs-Qi (Da Qi), das Nahrungs-Qi (Gu Qi), das Abwehr-Qi (Wei Qi), das Nähr-Qi (Ying Qi), das Sammel-Qi (Zong Qi) und das wahre Qi (Zhen Qi).

Alle Qigong Arten können auf ihre Weise dazu beitragen die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen zu erhalten und zu steigern. Einen deutlich auf Heilung ausgerichteten Anspruch hat medizinisches Qigong. Spezielle Übungen werden nach vorangegangener Syndrom-Diagnose auf Grundlage der traditionellen chinsesischen Medizin (TCM) therapeutisch durchgeführt. Diese Übungen sind fester Bestandteil der chinesischen Medizin und werden sehr häufig angewendet.

Viele Qigong-Übungen haben einen mehr oder weniger meditativen Charakter und eignen sich deshalb auch sehr gut als Einstieg in andere Meditationsformen.

Buchempfehlung

  • Stiftung Warentest: Die Andere Medizin – „Alternative“ Heilmethoden für Sie bewertet, 5. Auflage 2005.

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