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City-Rettungskette Merzig

Zu Beginn des letzten Jahres realisierte die „Deutsche Herzwacht e.V.“ unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcus Hoffeld ein Projekt zur Implementierung eines „AED“ (Automatisierter-Externer-Defibrillator) im Merziger Rathaus. Ziel war es, mit einem Pilotprojekt auf die Gefahren des plötzlichen Herztodes hinzuweisen und die medizinische Versorgung in der Merziger Innenstadt gezielt zu verbessern.

Was ist Herzstillstand?

Mit freundlicher Genehmigung des Vereins für Handel und Gewerbe Merzig wendet sich die „Deutsche Herzwacht“ erneut an die Öffentlichkeit, um für die Idee „City-Rettungskette Merzig“ zu werben. „In ein paar kurzen Stichpunkten möchte ich Sie im Namen der ,Deutschen Herzwacht e.V.‘ für die Thematik sensibilisieren und Ihnen die Wichtigkeit nahebringen“, erläutert Jan-Georg Wojtyniak (E-Mail an vereinsleitung@herzwacht.de). Ein Herzstillstand ist eine elektrische Fehlfunktion des Herzens, die typischerweise einhergeht mit einem abnormalen Herzrhythmus, bekannt als Kammerflimmern.

Der elektrische Impuls des Herzens wird plötzlich chaotisch und provoziert einen sofortigen Stopp der Pumpfunktion. Die Opfer kollabieren und verlieren schnell das Bewusstsein, oft ohne jede Vorwarnung.

Wenn der normale Herzrhythmus nicht wiederhergestellt wird, kann der Tod innerhalb von wenigen Minuten eintreten. Von jährlich 75000 erfolglosen Wiederbelebungsversuchen, sind circa 80 Prozent auf den plötzlichen Herztod zurückzuführen.

Die Überlebenskette

Das Überleben eines plötzlichen Herzstillstands hängt von einer Reihe zeitkritischer Faktoren ab, die man als die „Überlebenskette“ bezeichnet.Schnelle Benachrichtigung: Rettungsdienst über Notrufnummer 112 informieren, schnelle HLW: Herz-Lungen-Wiederbelebungs-Maßnahmen einleiten, frühe Defibrillation: das Herz wieder in seinen Ursprungsrhythmus zurückbringen, schnelle erweiterte Maßnahmen: zur Stabilisierung des Betroffenen vor und auf dem Transport ins Krankenhaus.

Was ist ein AED-Defi?

Ein AED ist ein kleines, tragbares, leichtes und leicht zu bedienendes Gerät, das den Herzrhythmus bei den meisten Opfern eines Kammerflimmerns wiederherstellt, wenn es in den ersten kritischen Minuten nach dem Zusammenbruch angewendet wird. Sobald es aktiviert ist, führt es den Helfer Schritt für Schritt durch die Defibrillation.

Der „AED“ wird nur dann einen Schock auslösen, wenn dieser auch medizinisch indiziert ist. Studien haben gezeigt, dass die Überlebensrate nach Eintritt des Herzkammerflimmerns auf über 70 Prozent ansteigt, wenn innerhalb von drei Minuten defibrilliert wird. „Werden Sie Teil der ,City-Rettungskette Merzig‘. Je engmaschiger das Netz öffentlich zugänglicher „AED“ ist, desto sicherer wird Ihre Stadt!“ so Jan-Georg Wojtyniak von der „Deutschen Herzwacht“. Für Fragen rund um die „Erste Hilfe“ oder den Gebrauch eines „AED“ kann man sich gerne an die Deutsche Herzwacht wenden: E-Mail an vereinsleitung@herzwacht.de. Weitere Infos gibt es online unter www.herzwacht.de.

„Machen Sie jetzt mit!“

Für die Wahl des richtigen AED gibt es Infos direkt beim zuständigen Vertriebsbeauftragten der Schiller AG, Hartmut Vöhringer, unter Tel. (01511) 9507761 oder per E-Mail an hartmut.voehringer@schillermed.de.

Quelle: http://www.wochenspiegelonline.de/content/diewoch/cat/die-woch/article/city-rettungskette-merzig/